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Kommunikationsmodelle

Aktuelle Modelle, Theorien und Techniken für Kommunikationstrainings

Hier finden Sie eine Auflistung aktueller Techniken, Modelle und Theorien in der Kommunikation

Kommunikationsmodelle

Kommunikationsmodelle
Gute menschliche Beziehungen sind – im Geschäfts- wie im Privatleben – wesentlich vom Erfolg der zwischenmenschlichen Verständigung, der Kommunikation, abhängig. Manchmal missverstehen wir einander, ohne zu wissen, warum eigentlich. Deshalb ist es hilfreich, sich mit Kommunikationsmodellen und -techniken zu beschäftigen sowie diese – im Training – einüben.

Klientenzentrierte Beratung nach Carl Rogers:
Von Seiten der Humanistischen Psychologie, die sich in den Jahren des 2. Weltkriegs in den USA entwickelte, befasste sich verhältnismäßig früh Carl Rogers (*1902 in Illinois, † 1987 in Kalifornien) mit der Frage, wie im Interesse des Ratsuchenden „gut“ beraten werden kann. Da manche Menschen Schwierigkeiten haben, ihren Wunsch oder ihr Problem klar darzulegen, sei deshalb in jeder Beratungssituation das so genannte „aktive Zuhören“, ein zentrales Kommunikationswerkzeug, hilfreich.

Transaktionsanalyse (TA) nach Eric Berne:
Die „Transaktionsanalyse“ (TA) bezeichnet eine aus der Psychoanalyse abgeleitete Theorie und ein daraus folgendes psychotherapeutisches Verfahren, dessen Begründer der kanadische Psychiater Eric Berne (* 1910 in Montréal, † 1970) ist. Die TA geht von der Annahme aus, dass jeder Mensch aus drei verschiedenen Ich-Zuständen heraus reagieren kann, die er bereits in der Kindheit entwickelt. Sie stellt auch eine Theorie der menschlichen Persönlichkeit dar, die darauf abzielt, die eigene Person zu akzeptieren und das gewohnte, bislang gelebte eigene Verhalten zu verändern. Nach einer populären Veröffentlichung von Thomas A. Harris „Ich bin o.k. – Du bist o.k.“ ist die Transaktionsanalyse in Deutschland heute relativ bekannt. Die Neurolinguistische Programmierung (NLP) sowie die Themenzentrierte Interaktion (TZI) haben das Hauptaxiom der gegenseitigen Akzeptanz als Grundlage hilfreicher Kommunikationsarbeit aus der TA übernommen.

Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn:
Ruth C. Cohn
(* 1912 in Berlin) ist eine der einflussreichsten Vertreterinnen der humanistischen und der psychodynamischen Psychologie. Sie entwickelte, geprägt von ihren Erfahrungen in der Nazizeit einerseits und vor dem Hintergrund der Psychoanalyse andererseits, 1955 im amerikanischen Exil das Modell der „Themenzentrierten Interaktion“ (TZI). Dieses Modell strebt ein dynamisches Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der einzelnen Personen, der Gruppe, deren Aufgabe und dem Umfeld an und dient damit der besseren Gestaltung von Gesprächen in der Gruppe und zum erfolgreichen Arbeiten im Team. Cohn betont auch die Notwendigkeit der Selbstreflexion als Voraussetzung für ein empathisches Verständnis anderer Menschen.

Axiome nach Paul Watzlawick:
Paul Watzlawick
(* 1921 in Österreich; † 2007 in Kalifornien) war ein Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Philosoph und Autor. Im deutschsprachigen Raum wurde er vor allem durch Veröffentlichungen wie „Menschliche Kommunikation“ oder „Anleitung zum Unglücklichsein“ bekannt. Er beschäftigte sich mit Janet H. Beavin und Don D. Jackson an der renommierten Universität von Palo Alto in Kalifornien seit den 1960 Jahren mit der menschliche Kommunikation, um Verhaltensstörungen, die sie auf gestörte Kommunikation zurückführen, besser analysieren zu können. Watzlawick entwickelte eine Kommunikationstheorie, die auf fünf pragmatischen Axiomen aufbaut; jede Störung von Kommunikation kann auf ein Handeln gegen diese Axiome zurückgeführt werden. Seine Arbeiten sind Grundlage heutiger Kommunikationsseminare und hatten auch Einfluss auf die Familientherapie und allgemeine Psychotherapie.

Das Kommunikationsquadrat (Vier Seiten einer Nachricht) nach Friedemann Schulz von Thun:
Der Hamburger Professor der Psychologie und Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun (* 1944 in Soltau) beschäftigt sich sehr praxisbezogen mit der menschlichen Kommunikation. Besonders bekannt ist sein dreibändiges Werk „Miteinander reden“. Er differenziert Watzlawicks „Eisberg der Kommunikation“ mit seiner Sach- und Beziehungsebene weiter in vier verschiedene Aspekte. Sein Modell lehnt sich dabei an den Sprachpsychologen Karl Bühler an, der bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die menschliche Sprache erforschte.

Das Innere Team nach Friedemann Schulz von Thun:
„Stimmigkeit“ – mit der Situation, aber auch mit mir selbst – ist für Schulz von Thun das zentrale Kriterium für gute Kommunikation. So hat er weiterhin ein Persönlichkeitsmodell erarbeitet, das „Inneres Team“, das die Gesamtheit der „Seelen in der Brust“ eines Menschen mit ihren unterschiedlichen Werthaltungen und Normen beschreibt, die im „inneren Dialog“ miteinander reden.

Systemische Kommunikation nach Niklas Luhmann:
Niklas Luhmann
(* 1927 in Lüneburg; † 1998 in Oerlinghausen) war ein deutscher Jurist, Soziologe, Philosoph und einer der Begründer der soziologischen Systemtheorie. Der Begriff Kommunikation ist in der soziologischen Systemtheorie sehr zentral, beschreibt dabei allerdings etwas ganz anderes als in der Kommunikationspsychologie. Kommunikation ist hier nicht eine Handlung zwischen konkreten Menschen, die sich miteinander austauschen, sondern eine eigene Einheit – diejenige Operation, die soziale Systeme erzeugt und erhält. Dieser Ansatz ist eher in der Organisationsentwicklung und Changebegleitung als in Kommunikationsseminaren von Bedeutung.

Detaillierte Informationen zu den hier aufgeführten Kommunikationsmodellen finden Sie unter:
www.pro-komm.de/seiten/service/service_kommunikationsmodelle.htm



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Kommunikationsmodelle © seminus GmbH | Für die Richtigkeit der Daten übernehmen wir keine Gewähr. Am 20.09.2017 aktualisiert: Kommunikationsmodelle